Aus zwei mach eins.

3P entwickelt patentierte Weltneuheit: 2K Innenbehälter für Aerosol-Dosen mit variablem Druckausgleich und komplett gummifreien Dichtelementen.
Wer seine Haare schon mal selbst getönt hat, kennt den Aufwand: Gebrauchsanweisung lesen, Gebrauchsanweisung verstehen, zwei Behälter miteinander verschrauben, kräftig schütteln, dann Farbe mit dem bereits erlahmten Arm auftragen.
Ähnlich groß ist der Zeitaufwand für Handwerker beim Setzen von Türzargen: Hier muss ein sogenannter 1K PU-Schaum, der zur Fixierung und als Dichtungsmaterial dient, zeitaufwendig verarbeitet werden.
Wäre es nicht praktisch, nur eine einzige Dose zu haben und das Material oder die Farbe wären nach kurzem Schütteln verarbeitbar? Die Vorteile für Handel und Endanwender liegen auf der Hand! Und ganz nebenbei: Bei herkömmlichen Systemen kommt es seit jeher zu unzähligen Reklamationen.
Auch hier kann man durch unsere neue Lösung Abhilfe schaffen.

Geht nicht gibt’s nicht – oder doch?

Unser Ziel war es, ein System zu entwickeln, das in Form einer einzigen handelsüblichen Aerosol-Druckdose alle notwendigen Komponenten enthält und selbst komplexeste Anforderungen an ein solches System erfüllt. Das System sollte per Knopfdruck oder Drehteller zu bedienen sein, außerdem stabiler, beständiger und prüfsicherer als herkömmliche Produkte.
„Ausgeschlossen! Unmöglich! Wahnwitz!“ So die Kommentare aller Beteiligten zu Beginn des Projekts.

Murphys Gesetz kennt keine Ausnahmen

Glücklicherweise schlugen wir alle anfänglichen Warnungen in den Wind. Dabei hatten wir von Beginn an unzählige Herausforderungen zu meistern – wie etwa die vielen unterschiedlichen Einflüsse, die auf ein solches Verpackungssystem wirkten; nämlich Druckänderungen beim Befüllen mit chemischen Substanzen, Temperatureinflüsse, Lösungsmittel, Materialschrumpf oder Quellung, Lochbildung im Innenbehälter, Versagen der Dichtebenen, eine Verklebung des Systems bereits in der Dose, zu hohe Gasverlustwerte… Und frei nach Murphy: Alles was passieren konnte, passierte.
Unsere größten Herausforderungen: Ein Arbeiten mit dem Druck, anstelle dagegen – wie es bisher alle handelsüblichen Systeme tun und ein Dichten von Kunststoff gegen Kunststoff oder Kunststoff gegen Metall. Denn bekanntlich sind sämtliche kautschukbasierten Dichtungen, die üblicherweise verwendet werden, gegen viele chemische Substanzen und Lösemittel nicht resistent.
Wir entwickelten also verschiedene Prototypen. Unsere Ansätze, um der unterschiedlichen Druckverhältnisse in der Dose und innerhalb des innenliegenden Containers Herr zu werden: ein Zwei-Kolbensystem und eine Membran.
Hunderte von Tests wurden durchgeführt. Schließlich entwickelten wir die passende Geometrie und fanden ein Material, das gleichzeitig flexibel, aber auch dauerhaft stabil war. Den Praxistest überstanden die meisten unserer Konstruktionen und Prototypen jedoch noch nicht.

Der Durchbruch

Wieder und wieder erarbeiteten wir neue Lösungsansätze. Inzwischen waren wir bereits im vierten Jahr der Entwicklung. Wir tüftelten, rechneten und testeten, entwickelten unsere Membranen und Kolben Schritt für Schritt weiter, doch hier, lieber Leser, können wir leider keine weiteren Betriebsgeheimnisse preisgeben. Denn es handelt sich bei unserem Produkt um eine weltweit einzigartige und bahnbrechende Entwicklung, auf die wir sehr stolz sind.

We proudly present

Ab 2010 werden Sie die 2K-Dosen ausgestattet mit dem MIKAtec 2K Innenbehälter in den Regalen der Baumärkte finden; sie wird mit PU-Türzargen-Schaum befüllt sein. Weitere Anwendungsgebiete wie etwa die der Haar Coloration sollen folgen.
Wenn Sie sich für unser Produkt interessieren, sprechen Sie uns gerne an.